Boxer-Rassestandard

Rassestandard – eine Reihe von Boxereigenschaften, die ein Zuchttier erfüllen sollte, um in eine bestimmte Rasse aufgenommen zu werden.

  1. URSPRUNG: Deutschland.
  2. VERWENDUNG: Begleit-Schutz und Gebrauchshund.
  3. KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde.
    • Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde.
    • Mit Arbeitsprüfung.
  4. KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Als unmittelbarer Vorfahre des Boxers gilt der kleine bzw. Brabanter Bullenbeisser. Die damalige Zucht der Bullenbeisser lag meistens in den Händen von Jägern, denen er zur Jagd diente. Seine Aufgabe war es, das von den Hetzhunden getriebene Wild zu packen und festzuhalten bis der Jäger kam und die Beute erlegte. Für diese Aufgabe musste der Hund ein möglichst breites Maul mit breitem Zahnstand haben, um sich
    richtig festzubeissen und auch festzuhalten. Jeder Bullenbeisser, der diese Merkmale hatte, war für seine Aufgabe am besten geeignet und kam somit auch zur Weiterzucht, die früher nur nach der Tätigkeit und dem Verwendungszweck erfolgte. So wurde auch eine Zuchtauslese betrieben, die einen breitschnauzigen Hund mit aufgestülptem Nasenschwamm hervorbrachte.
  5. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Der Boxer ist ein mittelgrosser, glatthaariger, stämmiger Hund mit kurzem, quadratischem Gebäude und starken Knochen. Die Muskulatur ist trocken, kräftig entwickelt und plastisch hervortretend. Die Bewegungen sind lebhaft, voll Kraft und Adel. Der Boxer darf
    weder plump oder schwerfällig, noch leibarm oder windig erscheinen.
  6. SZATA:
    • Włos: Krótki, twardy, lśniący i przylegający do skóry.
    • Kolor: żółty lub pręgowany
      1. Maść żółta występuje w różnych odcieniach, od jasnożółtego do ciemnorudobrązowego, przy czym za najładniejsze uważane jest umaszczenie pośrednie (czerwono-żółte). Maska czarna.
      2.  Odmiana pręgowana ma na żółtym tle w wymienionych powyżej odcieniach, ciemne lub czarne pręgi przebiegające w kierunku żeber. Barwa tła musi wyraźnie kontrastować z barwą pręg. Białe znaczenia nie są zasadniczo niepożądane, mogą wręcz korzystnie wpływać na estetykę umaszczenia.
  7. CHÓD/PORUSZANIE SIĘ: Energiczne, pełne siły i elegancji.
  8. GRÖSSE: Gemessen vom Widerrist, vorbei am Ellenbogen, bis zum Boden.
    • Rüden: 57- 63 cm
    • Hündinnen: 53- 59 cm
  9. GEWICHT: Gemessen vom Widerrist, vorbei am Ellenbogen, bis zum Boden.
    • Rüden: über 30 kg (bei etwa 60 cm Widerristhöhe).
    • Hündinnen: ungefähr 25 kg (bei etwa 56 cm Widerristhöhe).
  10. FEHLER: Jeder Abweichung van den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist.
    • VERHALTEN UND CHARAKTER: Mangel an Temperament.
    • KOPF: • Mangel an Adel und Ausdruck, finsteres Gesicht, Pinscher
      oder Bulldogkopf.
      • Nasenrücken abfallend, Leder- oder Wetternase, heller
      Nasenschwamm.
      • Fang zu spitz oder zu leicht, Zähne oder Zunge bei
      geschlossenem Fang sichtbar, geifern.
      • Verkanteter Unterkiefer, schräge Zahnleiste, fehlerhafte
      Zahnstellung, schwach ausgebildete Zähne; untaugliches
      Gebiss infolge Krankheit.
      • Sogenanntes Raubvogelauge; nicht durchgefärbte Nickhaut.
      • Bei nicht kupierten Ohren: flatterohren, halbaufgerichtete
      oder aufgerichtete Ohren, Rosenohren.
    • HALS: Kurz, dick; lose Kehlhaut.
    • KÖRPER:
      • Zu breite und niedrige Front, durchhängender Rumpf.
      • Rücken: Mager, Karpfenrücken, Senkrücken.
      • Lenden : Lang, schmal, scharf eingesenkt, gewölbt, mit der Kruppe schwach verbunden.
      • Kruppe abfallend, Becken eng.
      • Hängebauch, hohle Flanken.
    • RUTE : Tiefer Ansatz, Knickrute.
    • VORDERHAND:
      • “Französischer“ Stand.
      • Schultern lose.
      • Ellenbogen lose.
      • Vorderfusswurzelgelenk schwach.
      • Hasenpfoten, flache, gespreizte Pfoten.
    • HINTERHAND:
      • Schwache Muskulatur; Hinterhand zu wenig gewinkelt oder
        überwinkelt, Säbelbeine.
      • Fassbeinigkeit, Kuhhessigkeit, hackenenge Läufe.
      • Afterkrallen.
      • Hasenpfoten; flache, gespreizte Pfoten.
    • GANGWERK: Watschelnder Gang, wenig Raumgriff, Steifheit; passgang.
    • FARBE DES HAARES:
      • Über den Fang hinausreichende Maske.
      • Zu dicht aneinander liegende oder nur vereinzelt erkennbare Streifen.
      • Unschöne weisse Abzeichen, wie ganz oder halbseitig weisser Kopf.
      • Grundfarbe von mehr als einem Drittel Weiss verdrängt.
      • Farben vermischt.
      • Schmutzige Grundfarbe, andersfarbige Hunde.
  11. DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:
    • Aggressive oder űbermässig ängstliche Hunde
    • Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstőrungen  ufweisen, műssen disqualifiziert werden.
    • Angeborene kurze Rute (Stummelrute)
  12. N.B. :
    • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
    • Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

 

 

* FCI-St. Nr. 144 / 09. 07. 2008